Schutz für Rettungskräfte

Quelle: Neue Züricher Zeitung

Angriffe auf Rettungskräfte und Polizisten gehören leider seit einiger Zeit zum Alltag. Laut einer Studie der Ruhr-Universität Bochum ist jeder achte Feuerwehrmann und Rettungsdienstmitarbeiter in NRW demnach schon einmal Opfer von körperlicher Gewalt geworden.

 

Schutz durch Pfefferspray und Schutzwesten

In Deutschland wie auch in der Schweiz werden Einsatzkräfte deshalb spezifisch geschult, um in brenzlichen Situationen richtig reagieren zu können. Seit einigen Jahren dürfen die Einsatzkräfte in Zürich zudem freiwillig einen Pfefferspray auf sich tragen. Die Maßnahme findet bei den Einsatzkräften offenbar großen Anklang: Einem Bericht der Neuen Züricher Zeitung zufolge haben heute über drei Viertel der Sanitäter im Einsatz einen Pfefferspray bei sich. Nun soll außerdem jeder Mitarbeiter eine eigene Schutzweste erhalten.

 

Aber auch in Deutschland ergreifen immer mehr Einsatzkräfte Eigeninitiative und statten sich mit Pfefferspray und Co. aus. Ein aktueller Fall aus Andernach, Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz, zeigt die traurige Notwendigkeit solcher Maßnahmen.

Quelle: Rhein-Zeitung

In Deutschland kommt es laut der Studie der Ruhr-Universität Bochum besonders häufig in Großstädten mit mehr als 500 000 Einwohnern wie Düsseldorf, Köln oder Essen zu gewaltsamen Übergriffen.

 

kh-security: Ihr Experte für Selbstschutz

Bereits über 27 Jahre – seit 1990 – beschäftigt sich unser Unternehmen mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Selbstschutz- und Haussicherheitsprodukten.

Unser Kerngeschäft sind dabei Produkte für Ihre persönliche Sicherheit wie Elektroschockgeräte, Pfefferspray und Ausrüstungen für den professionellen Einsatz.

Gerade im Bereich der persönlichen Sicherheit ist die Qualität der Produkte von besonderer Wichtigkeit. Darauf haben wir unser Sortiment ausgesucht und zusammengestellt. Alle Artikel werden von Fachleuten auf ihre Praxistauglichkeit geprüft und entsprechen somit einem hohen Qualitätsstandard.

Als namhafter Lieferant für Polizei, Justiz, Behörden, Bundeswehr, Sicherheitsdienste und Personenschützer, zählt bei uns vor allem Eines: Ihre persönliche Sicherheit.

Beugen Sie vor und schützen Sie sich und was Ihnen am wichtigsten ist!

 

Neugierig geworden?

Eine große Auswahl an effektiven Selbstschutzprodukten finden Sie unter www.kh-security.de

 

Noch Unschlüssig?

Lassen Sie sich von einem unserer Sicherheits-Experten beraten. Persönlich, kostenlos, bei Ihnen zuhause. www.safe4u-schutzengel.de

 

Für alle Fälle ein „Guardian Angel“

Der passionierter Kampfsport-Trainer und bekannter Youtube-Blogger Marek von „PADMAM Sports“ ist großer Fan des Piexon Guardian Angel. Wie sinnvoll dessen Einsatz gegen aggressive Vierbeiner (oder in einer Notsituation auch gegen Zweibeiner) sein kann, zeigt er in seinem aktuellen Video.

 

Mit dem Guardian Angel können Sie sich auf Distanz vor Angriffen schützen. Das Gerät enthält zwei Pfeffersprayladungen mit je 6 ml Inhalt, die nacheinander abgefeuert werden können. Das revolutionäre Antriebssystem (ohne permanenten Druck) sorgt dafür, dass die Pfeffersprayladung mit einer sehr hohen Geschwindigkeit (ca. 145 km/h) abgeschossen wird. Dank dieses Antriebssystems verliert dieses Pfefferspray keinen Druck wie es bei handelsüblichen Dosen vorkommen kann und ist so stets einsatzbereit. Der Flüssigkeitsstrahl und die hohe Geschwindigkeit verhindern, dass die Ladung durch Wind abgelenkt wird.

                                                                         

Das Pfefferspray Abschussgerät Jet Protector Guardian Angel ist klein und handlich. Es passt ohne Probleme in Ihre Tasche, Handtasche, Jackentasche etc. Sie können es auch einfach mit dem Kunststoffclip an Gürtel oder Hosenbund befestigen.

Als namhafter Lieferant für Polizei, Justiz, Behörden, Bundeswehr, Sicherheitsdienste und Personenschützer, zählt bei kh-security vor allem Eines: Ihre persönliche Sicherheit. Daher vertreiben wir nur hochwertige und funktionelle Serlbstschutz- und Sicherheitsprodukte.

Informieren Sie sich unter www.kh-security.de über passende Lösungen für Jung und Alt oder lassen sie sich die produkte im Rahmen einer Schutzengel-Party persönlich vorstellen.

 

Die gezeigten Guardian Angel Produkte sowie das Nachfolgemodel „Guardian Angel III“ sind erhältlich im kh-security Online-Shop sowie über Amazon.

 

 

Den vollen Durchblick – von kh-security und den safe4u Schutzengeln

Wir haben es wieder getan: kh-security und die safe4u Schutzengel spenden über 450 Lesebrillen und Gehstöcke an die Tafeln im Untertaunus.

Beate Hoffmann, Geschäftsführerin bei kh-security und Schirmherrin der safe4u Schutzengel, war es schon immer wichtig, lokale Initiativen und Organisationen zu unterstützen.

Ulrike Gürlet, Leiterin des Diakonischen Werkes Rheingau-Taunus, begrüßte Vertreter unseres Unternehmens am 27.06.2018 und war begeistert vom Umfang der Spende. „Unsere älteren Kunden freuen sich sicher über die Brillen und Gehstöcke, denn solche Hilfsmittel müssen aus dem oft schmalen Budget finanziert werden.“

Hanne Schneiderhöhn-Thele ist seit langem als ehrenamtliche Mitarbeiterin bei den Tafeln im Untertaunus tätig und ist sich sicher, dass die Kunden der drei Ausgabestellen in Bad Schwalbach, Taunusstein und Idsetin sehr dankbar sein werden.

Von links nach rechts: Hanne Schneiderhöhn-Thele, Gabriele Watzer, Renate Boss, Ulrike Gürlet, Elke Wenzel, Christine Barth

 

Auch die lokale Presse berichtete über die Spendenaktion

 

 

Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/bad-schwalbach/bad-schwalbach-gehstoecke-und-lesebrillen-fuer-tafel-kunden-gespendet_18893765.htm

 

Das ideales Geschenk zum internationalen Tag der Freundschaft

Der Internationaler Tag der Freundschaft wird in Europa am 30. Juli gefeiert. Der Gedenktag geht zurück auf die Cruzada Mundial para la Amistad, eine 1958 in Paraguay gegründete Initiative.

Am 27. April 2011 wurde der Gedenktag offiziell durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen. Der internationale Tag der Freundschaft soll an die Bedeutung der Freundschaft zwischen Personen, Ländern und Kulturen erinnern.

Höchstens drei gute Freunde

Laut Wolfgang Krüger, Freundschaftsforscher aus Berlin, kann ein Mensch höchstens bis zu drei wirklich gute Freunde haben. Zum Tag der Freundschaft erklärt er, was eine gute ausmacht. Im dpa-Interview erklärt er anlässlich des Gedenktags, was eine gute Freundschaft ausmacht. „Ein guter Freund ist jemand, dem man absolut vertrauen kann, dem man möglichst alles erzählen kann, auch über Ängste, Schwächen, peinliche Situationen. Und ein Freund ist absolut verlässlich.“ Und der Experte fügt hinzu: „Das sind auch die Beziehungen, die am längsten halten. Innerhalb von sieben Jahren scheitern 50 Prozent der Freundschaften.“

Aufmerksamkeit ist sehr wichtig

Doch wie kann man dafür sorgen, dass eine Freundschaft besonders lange hält? Nicht umsonst heißt es oft „die Kunst der Freundschaft“. Man muss sehr viel investieren um die Freundschaft lebendig zu halten. Echter Interesse und ein Gespür für den anderen sind essenziell wichtig um eine Freundschaft auch lange genießen zu können.

Wertschätzung ausdrücken

Der Freundschaftsforscher plädiert dafür, den internationalen Tag der Freundschaft auch für die Beziehungspflege zu nutzen. Er rät: „Warum schreibt man nicht Freundesbriefe, in denen ich dem Freund mitteile, das gefällt mir. Das sind fünf Eigenschaften, die finde ich an dir toll.“ Ideal dazu eignet sich dann auch noch ein kleines Geschenk, dass die eigene Wertschatzung entsprechend ausdrückt.

Für die beste Freundin: Der Alarm Lippenstift

Absolut täuschend echt, findet Platz in jeder Handtasche und ist ein unverzichtbarer Begleiter: Der Alarm-Lippenstift von kh-security. Er ist ein besonders kompaktes und leichtes Alarmgerät und eine Neuheit auf dem Markt der Alarmgeräte. Bei Gefahr wird der Lippenstift wie ein echter Lippenstift durch auseinanderziehen geöffnet und sofort ertönt der extrem laute Alarm. So werden Angreifer effektiv abgeschreckt und Passanten aufmerksam gemacht.

Für den besten Kumpel: Resqme

Dieser besonders kompakte Personenalarm mit einer extralauten Sirene hat ein Gewicht von nur 20 Gramm und kann somit problemlos immer getragen werden. Im Notfall können Sie mit der ca. 120dB lauten Sirene Passanten auf sich aufmerksam machen und Angreifer effektiv abschrecken. ln Notsituationen wird der Alarm einfach ausgelöst indem der Personenalarm vom Band abgezogen wird.

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Unabhängig getestet – der kh-security Taschenalarm

Autorin, Bloggerin und Selbstschutz-Aktivistin Tara Riedman hat verschiedene Taschen- und Personenalarme getestet und ihren Favorit gekürt:

Schlüsselalarm von KH Security“

„Der Alarm von KH Security verfügt über 120 Dezibel. Das ist die Schmerzgrenze für die Ohren, ab der das Hinhören sehr unangenehm wird – von der Dezibelstärke her ist es mit einem Presslufthammer oder einer Kettensäge vergleichbar. Diesen Alarm gibt es in pink und schwarz. Ein solides Produkt, das sich aufgrund der senkrechten Befestigung problemlos aktivieren lässt, aber trotzdem fest genug ineinander steckt, um keine Fehlalarme auszulösen. Bei mir ist der Alarm schon lange im Einsatz und bisher erst ein Mal unbeabsichtigt losgegangen – und das auch nur, weil ich ziemlich ungeschickt daran hängengeblieben bin.“

Erhältlich ist der kleine Helfer HIER

 

Selbstschutz für Frauen

Selbstbewusstsein, Körperhaltung und das richtige Selbstschutz-Produkt sind der ideale Mix, um als Frau sicher durch die Welt gehen zu können.

Dass das eigene Verhalten maßgeblich zur persönlichen Sicherheit beiträgt, wird bereits jungen Mädchen eingebläut. „Lauft bitte gemeinsam nach dem Sport nach Hause“ oder „Geh bitte die Hauptstraße entlang, die ist besser beleuchtet“ sind typische Sätze, die sich in das Gehirn von jungen Mädchen einbrennen. Wir gehen nachts nicht alleine durch dunkle Gassen, Parken bevorzugt auf beleuchteten Frauenparkplätzen und lassen bei Veranstaltungen unser Getränk nicht aus den Augen.

Diese Verhaltensweisen schützen – dass bestätigt auch die Polizei immer wieder. Wer zudem noch ein bisschen mehr Sicherheit haben möchte, greift zu Selbstschutzprodukten wie Personen-Alarmen, Pfefferspray oder Tactical Lights. Mit Hilfe dieser Geräte kann man sich als Frau effektiv gegen Übergriffe wehren – und das ist essenziell.

 

„Sie suchen sich Mädchen aus, von denen sie glauben, dass sie sich nicht wehren“.

Statistisch gesehen, lassen über die Hälfte der Angreifer von ihren opfern ab, wenn sich diese mit Nachdruck wehren. Häufig sind es übrigens Freunde und Bekannte, die zudringlich werden. Nur bei etwa 15% die Belästigungsfälle besteht nur eine „flüchtige Bekanntschaft“.

Ein hohes Selbstvertrauen, erkennbare und spürbare Kampfbereitschaft sind neben speziellen Selbstschutzartikeln besonders wirksame Waffen gegen Sexualverbrecher.

 

„Feuer, Feuer“

Für den Fall, dass sich Frauen trotz aller präventiver Maßnahmen in einer Notsituation wiederfinden, geben Hilfsorganisationen und Polizei wertvolle Tipps. So sollte man zum Beispiel „Feuer, Feuer“ rufen, statt „Hilfe“, weil Menschen in der Umgebung darauf nachweislich aufmerksamer reagieren. Zudem sollte man den Angreifer immer „Sie-zen“ – dies verdeutlicht die Ernsthaftigkeit eines Hilferufs. Also: „Lassen SIE mich sofort los“ statt „Lass mich los“ rufen.

 

Selbstschutz-Training

Tatsache ist, dass die Brutalität der Angreifer in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist und durch Social Media zunehmend Videosequenzen mit schrecklichen realen Szenen im Umlauf sind.

Da wundert es kaum, dass Kampfsportgruppen und Selbstverteidigungskurse derzeit einen regen Zulauf haben. Das Problem dabei: Ein Angriff und die zugehörige Verteidigung sind kein Kampf nach sportlichen Regeln!

Obwohl ein solcher Kampfsportkurs sicher zum selbstbewussten Auftreten beitragen kann, ist er doch kein Allheilmittel. Denn erstens ist es ein Unterschied, ob man mit lieben Leuten auf der Matte kämpft oder sich gegen einen skrupellosen Verbrecher verteidigen muss. Und zweitens ist stets ungewiss, was der Angreifer kann.

Besser ist eine kombinierte Schulung aus manueller Selbstverteidigung und dem Umgang mit Selbstschutzprodukten. Die safe4u Schutzengel bieten häufig in Zusammenarbeit mit lokalen Kampfsport-Zentren solche Kurse an. Denn auch der richtige Umgang mit Pfefferspray & Co. will gelernt und geübt sein. Ein umfangreicher Praxisteil schult die Teilnehmer im Umgang mit Reizgaspistolen, Tactical Lights und anderen Selbstschutzprodukten der bekannten Marke kh-security.

 

Rundum sicher

Zudem werden die Teilnehmer einer Schutzengel-Party auch über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Produkte aufgeklärt. Und natürlich haben auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für deren Einsatz einen festen Platz im Programm.

Möchten auch sie an einer kostenlosen Schutzengel-Party teilnehmen? Dann informieren Sie sich unter www.safe4u-schutzengel.de. Ein bisschen Extra-Sicherheit nach noch keinem geschadet!

 

 

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kh-security unterstützt wieder Kinder in Not

Idyllisch, ruhig und sicher ist es rund um die Einrichtung der SOS-Kinder- und Jugendhilfen in Hünstetten/Wallrabenstein. Insgesamt 15 schutzbedürftige Kinder und werden dort dauerhaft oder zeitweise stationär betreut.

Dank kh-security und der safe4u Schutzengel sind die drei Reihenhäuser nun noch ein bisschen sicherer – denn als Teil der fortlaufenden Unterstützung spendeten die Experten für persönliche Sicherheit Notfall-Rettungsleitern, die im akuten Brandfall eine rettende Evakuierung über den Balkon möglich machen.

Die kompakte Leiter verfügt über große Stahlhaken zur leichten Sicherung an Fenstersimsen oder Balkongeländern. Einmal eingehängt, wird nur die Klett-Sicherung gelöst und die Notfall-Rettungsleiter entfaltet ihre volle Länge. Die einzelnen Sprossen sind rutschfest und haben zusätzlich Stabilisatoren aus Stahl, um die Leiter beim Ansatz stabil zu halten.

Nähere produktinformationen finden sie HIER

 

Schulung inklusive

Und damit auch jeder Handgriff sitzt, demonstrierten Vertreter der safe4u Schutzengel am gestrigen Dienstag vor Ort die einfache Handhabung. Unter den staunenden Augen von Betreuern und Bewohnern erklärte Sicherheitsexperte André Hartweg, wie aus dem 20×20 cm Karton ein rettender Ausweg werden kann.

 

 

 

Begeisterung auf ganzer Linie

„Ich bin ganz begeistert“ sagt die scheidende Einrichtungsleiterin Ulrike Götzensberger-Schrupp. „Es war mir wichtig, den Kindern noch ein Stück Extra-Sicherheit dazulassen, bevor ich aus dem Dienst ausscheide.“ Bei der Übergabe einer Geldspende im vergangenen Januar in der Firmenzentrale in Heidenrod-Kemel wurde die engagierte Sozialpädagogin aufmerksam auf die große Vielfalt der verfügbaren Sicherheits-Produkte. „Die faltbare Rettungsleiter wäre vielleicht auch etwas für unsere Einrichtungen in Wallrabenstein“ sagte sie damals.

Für Beate Hoffmann, Schirmherrin der safe4u Schutzengel und Geschäftsführerin der Mutterfirma kh-security, war sofort klar, dass die safe4u Schutzengel die SOS Kinder- und Jugendhilfe mit diesen Produkten unterstützen möchten. Unkompliziert spendete das Unternehmen die Rettungsleiter und stellte durch die Demonstration auch die richtige Handhabung im Notfall sicher. „Ich war schon immer ein großer Unterstützer von diversen sozialen Projekten. Durch die safe4u Schutzengel haben wir nun ein Programm geschaffen, dass es uns ermöglicht sowohl lokal als auch deutschlandweit Sicherheit zu spenden.“

 

Weitere Infos zur Spendenaktion finden sie auch HIER

„Jeder Gefährder macht Deutschland ein Stück sicherer“

Hoch bejubelt und stark kritisiert – die PKS 2017

Innenminister Horst Seehofer stellt heute die polizeiliche Kriminalstatistik – kurz PKS – für 2017 vor. Wie vorab bereits bekannt wurde, kann die Politik einen Rückgang bei fast allen Straftatbeständen bejubeln. Und dennoch fühlt sich die Bevölkerung zunehmend unsicher. Ein Paradox, dass Kritiker mit der unzureichenden Aussagefähigkeit der PKS begründen.

PKS hat nicht zwangsweise mit der persönlichen Sicherheit zu tun

Entgegen dem, was der Normalbürger denkt, wenn er von einer „verbesserten Sicherheitslage“ liest, beziehen sich die Zahlen in der polizeilichen Kriminalstatistik auch reihenweise auf Delikte, die überhaupt nichts mit der Sicherheit des einzelnen Bürgers zu tun haben. So suggeriert die PKS, dass 2017 eine geringere „Gefahr für Leib und Leben“ bestand – die sinkenden Kriminalitäts-Zahlen rühren aber unter Umständen von weniger Umweltverbrechen (z.B. illegaler Müllentsorgung) oder kleineren Drogendelikten (z.B. der Besitz von etwas Cannabis) her. Das ist auch der Grund, warum beispielsweise Frankfurt/Main regelmäßig dem Stempel als „gefährlichste Großstadt“ abräumt – auch wenn die Mehrzahl der gemeldeten Delikte auf die rund 65 Millionen Flug-Reisenden am dortigen Flughafen zurückzuführen ist. Bundespolizei und Zoll registriert dort vor allem Straftaten, die wenig mit der Sicherheitslage der Stadt Frankfurt/Main zu tun haben – jedoch schlägt die Statistik die Fallzahlen der Stadt zu.

PKS misst nur das „Arbeitsaufkommen“ bei der Polizei

Verstöße gegen Landesgesetze, Ordnungswidrigkeiten, einige Verkehrsdelikte und politisch motivierte Straftaten, wie zum Beispiel Terrorismus, werden in der PKS nicht betrachtet, da sie nicht von der Polizei bearbeitet werden. Wie nun bekannt wurde, fehlen rund 20 Prozent aller behördlich bekannt gewordenen Straftaten, weil die Ermittlungsverfahren von den Staatsanwaltschaften – nicht der Polizei – bearbeitet werden.

Alleine im Bereich Staatsschutz gab es im Zeitraum vom 2013 bis 2017 einen sprunghaften Anstieg der Ermittlungsverfahren – Alleine im Zuständigkeitsbereich der Bundesanwaltschaft – die nur mit einem Teil der Terror-Ermittlungen befasst ist – erhöhte sich die Zahl von 68 eingeleiteten Extremismus-Verfahren auf rund 1200. Dieser Trend wird in der PKV völlig außer Acht gelassen.

Auch die Zahl der sogenannten „Prüffälle Islamismus“ hat sich seit 2014 fast verdoppelt, was dazu führt, dass immer mehr Personal dem Staatsschutz zugeordnet werden muss. Dieser ist zuständig für politisch motivierte Kriminalität – wird allerdings nicht in der PKV berücksichtigt. Spiegel Online beschreibt die daraus folgende Problematik so:

„Wollte man also die Logik der Ministerien auf die Spitze treiben, könnte man sagen: Jeder Gefährder macht Deutschland ein Stück sicherer, weil er Beamte bindet, denen die Entdeckung anderer Straftaten damit unmöglich wird – weshalb in der Folge Deliktzahlen in der PKS sinken.“

Die PKS kann nur gemeldete Straftaten messen

Die in der PKS gemessenen Straftaten werden zu 80% von den Betroffenen bei der Polizei angezeigt. Der Rest wird durch deren eigene Kontrolltätigkeiten entdeckt. Wird eine Straftat also nicht entdeckt oder nicht angezeigt, weiß die Polizei nicht davon und sie taucht somit auch nicht in der PKS auf. Daher wird die polizeiliche Kriminalstatistik mittlerweile auch eher als „ein Arbeitsnachweis der staatlichen Strafverfolgungsorgane“ gewertet anstatt eines Spiegels der tatsächlichen Sicherheitslage im Land. Der PKS gegenüber stehen nämlich sogenannte Dunkelfeldstudien, wie etwa der Viktimisierungs-Survey 2012 von Max-Planck-Institut und Bundeskriminalamt (BKA) oder der Sicherheitsbericht 2017 des Landeskriminalamts (LKA) Niedersachsen. In ihnen werden Menschen befragt, ob sie in einem Zeitraum Opfer einer Straftat geworden sind.

Erschreckendes Fazit: Der Anteil der gemeldeten Straftaten ist deutlich geringer als die Summe der tatsächlich erfahrenen Kriminalität. Lediglich sechs Prozent der stattgefundenen Sexualdelikte werden überhaupt gemeldet und landen damit in der PKS. Bei sexuellem Missbrauch sind es sogar gerade einmal zwei Prozent.

Dunkelfeldstudien sind aussagekräftiger als PKS

In den genannten Dunkelfeldstudien hätten immer mehr Menschen angegeben, sie seien von Kriminalität betroffen gewesen. „Die Gesamtzahl der Befragten, die angaben, Opfer irgendeiner Straftat geworden zu sein, steigt signifikant von 29,2 Prozent im Jahr 2014 auf 32,1 Prozent im Jahr 2016“, heißt es in der Analyse des LKA Niedersachsen.

Der jährliche Jubel um sinkende Kriminalität und die angeblich verbesserte, wie sie jährlich bei der Vorstellung der PKS stattfindet, erzeugt immer mehr Skepsis und Unmut bei der Bevölkerung. Denn die Unzulänglichkeiten der Polizeilichen Kriminalstatistik sind seit Jahren bekannt und dringen auch immer mehr in das Bewusstsein des Normalbürgers vor.

„Es wird höchste Zeit, die PKS von einer reinen Arbeitsstatistik mit begrenztem Aussagewert hin zu einer fundierten Basis polizeilicher Präventions- und gesellschaftspolitischer Integrationsarbeit zu wandeln“, sagt Oliver Malchow von der Gewerkschaft der Polizei. Und Erich Rettinghaus fügt hinzu: „Jeder Bürger muss jederzeit und überall sicher sein – und sich auch sicher fühlen können.“

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Die „gefühlte Kriminalitätstemperatur“ steigt

Die offizielle Version der polizeilichen Kriminalstatistik wird erst am 08. Mai von Innenminister Horst Seehofer veröffentlicht. Doch schon jetzt ist die mediale Berichterstattung über die vorläufigen Zahlen groß. Unumstritten ist: Insgesamt wurden im Bundesgebiet so wenige Straftaten verübt wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Trotz allem kennt die Kriminalstatistik Gewinner und Verlierer – zu letzteren gehören vor allem die Bundesländer im Osten.

Trauriges Ranking der Ost-Länder

Der Tites des gefährlichsten Bundeslandes geht an Sachsen-Anhalt. Auf Platz 2 kommt Sachsen, dicht gefolgt von NRW. Interessant: Auf den Rängen 1 bis 7 sind alle fünf ostdeutschen Flächenländer vertreten.

Entgegen der offiziellen Zahlen sei aber die „gefühlte Kriminalitätstemperatur“ der Bevölkerung deutschlandweit angestiegen. „Die Verunsicherung der Menschen ist gewachsen durch den Zustrom der Menschen aus fremden Kulturen“, sagt Kriminologe Christian Pfeiffer. Das beruhige sich zwar mit der Zeit wieder, „wenn wir uns gewöhnen an die neue Lage“. Aber zunächst einmal sei damit auch die Anzeigebereitschaft erhöht. „Da dürfte sich eine Diskrepanz entwickelt haben zwischen der objektiven Lage und dem, was die Menschen fühlen.“

Angst vor Angriffen – vor allem an Bahnhöfen

Vor allem Gewaltdelikte machen den Menschen Sorgen. Zunehmende Messer-Attacken – auch auf Beamte – sorgen für Unsicherheit. Auch die Zahl der Sexualdelikte ist in mehreren Bundesländern deutlich gestiegen. Und obwohl die Ministerien einstimmig erklären, dies liege vor allem an einer veränderten Zählweise der Delikte, so passen die Zahlen in die allgemeine Gefühlslage.

Der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow erklärte: „Die Verunsicherung der Bürger ist regelrecht spürbar, weil kaum noch ein Tag vergeht, an dem nicht Polizeimeldungen über gefährliche oder sogar tödliche Messerattacken bekannt werden.“ Malchow erzählt, Streifenpolizisten berichteten ihm und seinen Kollegen, dass gerade junge Männer zwischen 15 und 30 Jahren immer öfter ein Messer dabei hätten. „Es gibt eine Gruppe, die Konflikten nicht aus dem Weg geht und sagt: Das mache ich zur Not auch mit dem Messer“, sagt Malchow.

Ernst Walter, Vorsitzender der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft, warnt unlängst: „An manchen Bahnhöfen ist ein Zustand erreicht, in dem sich der Bürger nicht mehr sicher fühlen kann“. Immer wieder berichten Pendler und Touristen, sie müssen sich ihren Weg zum Zug erst einmal durch eine Gruppe betrunkener Männer bahnen. Eine Rollstuhlfahrerin berichtet, auf einer Münchner Polizeiwache habe man ihr geraten, sie solle abends besser nicht im Hauptbahnhof sein: „zu gefährlich“. „Die zunehmende Verrohung der Gesellschaft ist an den Hauptbahnhöfen ganz besonders zu spüren“, sagt Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Polizei rüstet auf

Die abnehmende Hemmschwelle und steigende Gewaltbereitschaft bekommen auch vermehrt die Polizeibeamten aller Länder zu spüren. Respektlosigkeit und Übergriffe gegenüber Einsatzkräften gehören schon seit längeren nicht mehr zu den Ausnahmen. Deshalb will die hessische Polizei beispielsweise ihre Einsatzkräfte jetzt besser schützen und hat deshalb 10.000 Schnittschutzschals bestellt, die den Hals vor Stich- und Schnittverletzungen schützen sollen. Außerdem sollen noch Schutzwesten beschafft werden, die nicht nur Kugeln, sondern auch Klingen abwehren.

Und als erstes Bundesland bewaffnet Rheinland-Pfalz seine Polizeibeamten jetzt mit Elektroschockpistolen, so genannten Tasern. Der sinnvolle Einsatz dieser Geräte wurde zuvor ein Jahr lang in einem Pilotprojekt getestet. Während der Laufzeit des Trierer Pilotprojektes machten die Beamten insgesamt 31-mal Gebrauch vom Taser – in den meisten Fällen genügte die Androhung des Gebrauchs. Für Innenminister Roger Lewentz (SPD) ein deutlicher Beleg für die „hohe deeskalierende Wirkung“ der Geräte: In „emotional aufgeheizten und gefährlichen Einsatzlagen“ seien auf diese Weise Verletzungen bei allen Beteiligten verhindert worden.

Schutz für den Durchschnittsbürger

Doch während die Polizei gegen zunehmend aggressive Angreifer aufrüstet, steht der Normalbürger dem oft wehrlos gegenüber. Dabei gibt es sinnvolle Selbstschutz-Produkte, die für jedes Alter geeignet sind. Personen-Alarme werden gerne als passive Abwehr von Kindern und Senioren genutzt um in einer Gefahrensituation auf sich aufmerksam zu machen. Aktiven Schutz bietet Pfefferspray – in der handlichen Variante für die Handtasche bis hin zum semi-professionellen Abschussgerät.

Die Produktexperten von kh-security beraten Sie gerne und empfehlen passende Produkte für ihren Selbstschutz.

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