Urlaubszeit: Hochsaison für Einbrecher

Die deutsche Kriminalstatistik 2013 ist erschreckend und alarmierend: Bundesweit gab es mehr als 149.500 Einbrüche in Wohnungen und Häuser, das ist der höchste Wert seit 15 Jahren. Das heißt bundesweit wird alle dreieinhalb Minuten in Häuser oder Wohnungen eingebrochen, Tendenz steigend. Die Aufklärungsquote ist mit gerade einmal 15% sehr gering, der Schaden eines Einbruchs beträgt durchschnittlich 3.300 Euro. Mehr als 404 Millionen Euro Schaden entstehen so jährlich deutschlandweit. Aber nicht nur der finanzielle Schaden ist erheblich, Einbruchopfer fühlen sich oft nach der Tat nicht mehr sicher in Ihrem Zuhause und leiden auch psychisch unter dem Einbruch in die eigene Privatsphäre.

Laut Kriminologen werden die wenigsten Einbruchsdelikte durch organisierte kriminelle Banden verübt, viele Täter sind drogenabhängig und gehen nicht professionell vor. Sie lassen sich leicht abschrecken, von aufmerksamen Nachbarn oder von Sicherungsmaßnahmen an Türen und Fenstern. Sobald es länger als einige Sekunden dauert in eine Wohnung einzudringen, steigt die Gefahr bei der Tat entdeckt zu werden. Häufig brechen die Täter dann den Einbruchversuch ab und verschwinden ohne Beute wieder. 4 von 10 Einbrüchen wertet die Polizei als „Einbruchversuch“.

Bald beginnt die Sommerurlaubszeit, viele Häuser und Wohnungen sind oft wochenlang verwaist und laden Einbrecher so förmlich ein. Die Gefahr, bei der Tat überrascht oder gestört zu werden, ist gering. Jedes leere Haus ist also ein potentiell gefährdetes Haus! Freunde oder Nachbarn sollten während des Urlaubs regelmäßig nach dem Rechten schauen und den Briefkasten leeren. Wertsachen, Bargeld und wichtige Papiere gehören in einen Safe oder sollten zumindest vor Abreise gut versteckt werden.

Die Absicherung des eigenen Zuhause muss nicht teuer und aufwändig sein, wenn man einige Tipps beachtet und schon vor dem Urlaub Vorbereitungen trifft: Hausbesitzer sollten Vorkehrungen treffen, durch die das Haus bewohnt wirkt. Einen laufenden Fernseher etwa simulieren Sie mit dem bekannten „Fake TV“. Rollläden und Jalousien sollten auf keinen Fall Tag und Nacht geöffnet oder geschlossen sein, hier helfen zeitgesteuerte elektronische Rollläden. Auch Lampen sollten mit Zeitschaltuhren versehen werden. Bei Häusern ohne Alarmanlage können gut sichtbar angebrachte Attrappen abschrecken, auch Überwachungskameras gibt es als wirksame Attrappen. Schalten Sie auf jeden Fall den Anrufbeantworter ab, oftmals machen Einbrecher vor der Tat mehrfach Kontrollanrufe!

Türen und Fenster müssen nicht komplett ausgetauscht werden, auch hier ist eine günstige Sicherung möglich. Türstopper und Türkrallen, die einfach unter die Türklinke gehakt werden, verhindern das Öffnen der Türen und lösen teilweise auch direkt einen Alarm aus. Alarmgeräte an Fenstern lösen Alarm aus, falls Scheiben eingeschlagen werden oder das Fenster geöffnet wird. Bewegungsmelder mit Alarmfunktion lösen Alarm aus, falls der Täter doch in die Wohnung gelangt sein sollte.

Diese und weitere effektive und preisgünstige Einbruchschutzmaßnahmen bietet die Firma kh security seit 1990 im hessischen Heidenrod. Unter dem Motto „Wir können nicht verhindern, dass es immer mehr Gewalttäter gibt, aber dazu beitragen, dass Sie nicht Opfer werden“ bietet der Online-Shop unter www.kh-security.de ein breites Angebot rund um das Thema Einbruchschutz. Bereiten Sie sich vor Abreise vor und beugen Sie vor, damit der Sommerurlaub entspannend wird und bei der Rückkehr keine böse Überraschung wartet!