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Was ist eigentlich eine Waffe?

Der Begriff „Waffe“ klingt für viele erst einmal abschreckend, gefährlich und wir assoziieren diese oft nur mit militärischen Auseinandersetzungen. Dabei sind „Waffen“ laut Definition alle Gegenstände, die dazu bestimmt oder dafür geeignet sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen.

In unserer 4-teiligen Blog-Serie liefern wir Ihnen alle grundlegende Informationen zu diesem Thema.

 

HEUTE: WAS – ist (nicht) als Waffe definiert und welche Auflagen gibt es

Viele Menschen möchten sich und ihre Familie für Übergriffen schützen und greifen deshalb vermehrt zu Selbstschutzartikeln. Was viele aber nicht wissen: bei polizeilichen Kontrollen können gewisse frei verkäufliche Selbstschutzartikel zu Problemen führen.

Die Paintball-Gun des 18-jährigen Sohnes gehört dabei genauso dazu wie das Pfefferspray der 14-jährigen Tochter. Sogar Mamas Küchenmesser, Papas Baseball Equipment oder Juniors Spielzeug-Schusswaffen-Attrappe können unter Umständen als Waffen gelten. Oft ist die Abgrenzung schwierig, denn vieles ist als Waffe geeignet, jedoch nicht für diesen Zweck bestimmt. Orientierung geben diverse Kennzeichnungen auf den Gegenständen.

Prüfzeichen - Buchstabe F in einem Fünfeck

Beispielsweise steht das „F“ im Fünfeck-Stempel für sogenannte „freie Waffen“. Diese sind prinzipiell frei verkäuflich. Es ist kein polizeiliches Führungszeugnis, Vereinszugehörigkeit oder Sachkunde nachzuweisen. Die erwähnte Paintball-Gun gehört in diese Kategorie. Der Besitzer einer freien Waffe muss allerdings häufig gewisse Auflagen erfüllen, wie zum Beispiel ein Mindestalter beim Kauf. Auch die Nutzung ist oft streng reglementiert. So dürfen zum Beispiel Paintball-Guns nur innerhalb befriedeter Besitztümer abgefeuert werden. Ein „Führen“, also das „Bei-sich-haben“ oder „herumtragen“, in der Öffentlichkeit ist bei Painball-Guns generell verboten. Ein Verstoß gegen die Auflagen gilt als Ordnungswidrigkeit. Bei anderen freien Waffen, wie zum Beispiel Elektroschockern, gelten abweichende Regelungen.

bka-ptb

Auch das Pfefferspray der 14-jährigen Tochter kann als Waffe gelten wenn der Aufdruck „Tierabwehrspray“ fehlt. In den Fall ist der Erwerb erst ab 14 Jahren erlaubt und es muss ein Stempel des BKA (Bundeskriminalamts) und des PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) aufgedruckt sein. Auf der Kirmes oder beim Pop-Konzert bietet dieses Pfefferspray übrigens keinen Schutz vor Übergriffen, denn bei Veranstaltungen darf es nicht mitgeführt werden. Beim Joggen im Park darf es in der Hosentasche dabei sein.

tierabwehrspray

Anders verhält es sich, wenn ein „Tierabwehrspray“ erworben wird. Dies gilt nicht als Waffe und der Erwerb sowie das Führen sind ohne Altersbeschränkung erlaubt. Für beide Versionen gilt, dass die Aufmachung nicht einer Waffe nachempfunden sein darf (Anscheinwaffe). Denn dann ist das Führen generell verboten.

Beruhigt sein dürfen Mama und Papa, denn der Baseballschläger gilt in erster Linie als Sportgerät und dem Küchenmesser wird grundlegend keine Waffeneigenschaft zugestanden. Die Grenzen zu „Hieb- und Stichwaffen“ sind allerdings fließend, da die Definition der Begrifflichkeit sehr allgemein gehalten ist. Im Einzelfall entscheidet die objektive Gestaltung des Gegenstands, ob dessen primärer Zweck ist, die Angriffs- und Abwehrfähigkeit eines Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen.

Und bei Juniors Spielzeugwaffe kommt es im Prinzip darauf an, wie detailgetreu diese einer echten Schusswaffe nachgebaut ist und mit wieviel Energie die Spielzeuggeschosse abgefeuert werden. Übertrifft die Geschoss-bewegungsenergie 0,5 Joule, gilt das Objekt als Waffe und darf erst ab 18 Jahren gekauft und besessen werden. In dem Fall spricht der Gesetzgeber von „Softairwaffen“. Ein Führen in der Öffentlichkeit ist in diesem Fall generell verboten. Handelt es sich offensichtlich um ein Spielzeug und ist die Bewegungsenergie geringer als 0,5 Joule, ist der Besitz und Gebrauch ohne Altersbeschränkung jederzeit zulässig. Das Gesamterscheinungsbild darf aber keinesfalls den Anschein einer echten Feuerwaffe hervorrufen.

Selbstschutzartikel sind nicht ohne Grund im Moment gefragt wie nie. Jedoch sollte sich jeder Interessent zuerst mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen vertraut machen. Grundsätzlich gilt, dass jeder Waffenbesitzer – also auch der Besitzer von Schreckschuss-, Hieb- oder Stoßwaffen, für die sichere Verwahrung und den sicheren Transport des Objekts verantwortlich ist. Des Weiteren müssen alle Waffen gegen den Zugriff von Unbefugten gesichert sein.

Weiterführende Beratung und Informationen zu diesem umfangreichen Thema sowie zum großen Sortiment der verfügbaren Selbstschutzartikeln bietet Ihnen kh-security unter www.kh-security.de

Unsere „Schutzengel“ hätten das verhindern können

In der Nähe von Düsseldorf hat sich gestern Nachmittag ein männlicher „dm“-Kunde offensichtlich sehr für die dort verkauften Pfeffersprays interessiert.  Er beschäftigte sich offenbar so intensiv mit dem Reizstoffsprühgerät, dass er dabei versehentlich auf den Auslöseknopf drückte. Nachdem mehrere Kunden über Atemwegs-Reizungen klagten, wurde die Feuerwehr und die Umweltschutzwache eingeschaltet. Wie die Polizei mitteilte, wurden 10 Personen durch das Versprühen des Pfeffersprays im Laden verletzt, eine Person musste sogar ins Krankenhaus gebracht werden. Nach 30 Minuten Luft-Reinigung durch die Feuerwehr konnte der „dm“-Markt wieder freigegeben werden.

Interesse an Selbstschutzartikeln steigt stetig

Das Interesse an Selbstschutz-Produkten, wie zum Beispiel auch Reizstoff-Sprühgeräten, ist in den letzten  Jahren stetig gestiegen. Offensichtlich bewegte genau dieser Trend die Drogeriemarkt-Kette dazu, Pfeffersprays in ihr Sortiment aufzunehmen. Und auch wenn die Geschäftsleitung bislang mit den Verkaufszahlen zufrieden ist, wird der Vertrieb über diesen Kanal seit längerem von Experten kritisiert.

Der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) Ingo Meinhard sieht das Problem vor allem in der fehlenden Aufklärung über die Risiken im Umgang mit Pfefferspray. Um Abwehrmittel wie Pfefferspray richtig einsetzen zu können, sei eine gute Beratung notwendig, „sonst nebelt man sich am Ende noch selber ein“.

Anfassen und Ausprobieren erwünscht  – bei der „Schutzengel-Party“

Um genau das zu verhindern, rief kh-security dieses Jahr das Projekt „Schutzengel“ ins Leben. In Zusammenarbeit mit der Tochterfirma safe4u bieten ausgebildete Fachleute, die sogenannten „Schutzengel“, eine umfangreiche Vor-Ort Beratung inklusive Aufklärung zum Thema Sicherheit, Rechtslage und Einsatzgebiete verschiedener Selbstschutzartikeln an. Zudem kann man sich in sicherem Umfeld mit verschiedenen Artikeln vertraut machen und somit einer Fehlbedienung vorbeugen. Und das alles ganz unverbindlich und kostenlos.

Die „Schutzengel“ bieten auch Informationen zu akustischen Alarmgeräten – eine von Polizei und VDB empfohlene Alternative zu Pfefferspray und Elektroschockern für all diejenigen, die sich mit dem Besitz oder dem Einsatz eines solchen Artikels nicht wohl fühlen. Die handlichen Geräte passen gut in eine Jackentasche oder hängen mit einer Kette am Schlüsselring. Wird ein Metallstift gezogen, ertönt ein 120 Dezibel lauter Alarmton der den Angreifer schnell verschreckt und Aufmerksamkeit hervorruft.

Selbstschutzartikel ja – aber bitte vom Profi

kh security vertreibt seit über 27 Jahren eine Vielzahl effektiver Selbstschutzartikel. Vereinbaren Sie noch heute ihre persönliche Schutzengel-Party unter www.safe4u-schutzengel.de und lassen Sie sich zuverlässig und umfangreich über das Thema Selbstschutz informieren.

Die Schule geht wieder los! kh-security unterstützt die Sicherheit auf dem Schulweg

drei lachende kinder

Heute trifft es Kinder in Rheinland-Pfalz und Hessen. In Bremen und Niedersachsen haben sie es schon überstanden. Und Kinder in Baden-Württemberg und Bayern haben noch ein paar Wochen Schonfrist. Das frühe Aufstehen am ersten Schultag nach den Sommerferien kostet viele Kinder Überwindung. Der zweite Kakao auf der Couch wird ersetzt durch die Vorfreude auf die Freunde und Klassenkameraden. Mit den Gedanken irgendwo zwischen den vergangenen Ferienerlebnissen und der Frage nach dem diesjährigen Sitznachbarn machen sich viele Schulkinder auf den Weg zur Schule. Während ältere Kinder den Schulweg meist mühelos meistern, fehlt es vor allem den Schulanfängern noch an Erfahrung und Routine im Straßenverkehr. Offizielle Schulwegpläne oder regionale Konzepte (z. B. „Aktion gelbe Füße“) geben Orientierung für Eltern und Kinder – denn nicht immer ist der kürzester Weg die beste Wahl. Bundesweit wird von Polizei, LKA, Gemeindeverwaltungen und Schuldirektionen empfohlen, den Weg zur Schule vorab gemeinsam mit den Kindern zu planen. Möglichst entlang relativ ruhiger Straßen, über ampelgesicherte Übergänge, Fußgängerüberwege oder Unterführungen für den Hauptschulweg.

 

Sagen – Zeigen – Selbermachen

Getreu dem Motto „Sagen – Zeigen – Selbermachen“ sollen mögliche Gefahren auf dem Schulweg zuerst besprochen und erklärt werden.  Danach folgt das gemeinsame Ablaufen der besprochenen Strecke. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es sich beim Überqueren der Fahrbahn, auf Parkplätzen, bei Ein- und Ausfahrten und bei auftretenden Hindernissen (geparkte Fahrzeuge, Baustellen auf dem Gehweg, etc.) verhalten soll. Idealerweise tauschen Sie danach die Rollen und lassen Sie sich von Ihrem Kind führen und auf richtiges Verkehrsverhalten aufmerksam machen.

 

Mit Ruhe und Konzentration

Bedeutend beim Üben ist, dass das Kind zunächst am Fahrbahnrand stehenbleibt, um die Verkehrssituation genau und in Ruhe beobachten zu können. Ein gesundes Frühstück und ein kleiner Zeitpuffer sorgen für die nötige Konzentrationsfähigkeit auf dem Schulweg. Wenn die Zeit allerdings drängt, ist es unter Umständen besser, das Kind in Ausnahmefällen mit dem Auto in die Schule zu bringen. Denn Stress und Zeitdruck sind bekanntlich der Nährboden für Unachtsamkeiten.

 

„Mama-Taxi“

Doch immer öfter entgehen Eltern dem „Risiko Schulweg“ komplett und bringen ihre Kinder aus Angst vor Unfällen und Übergriffen immer häufiger mit dem Auto zum Unterricht. Experten sehen den Trend nicht nur positiv. Abgesehen von den immer länger werdenden Autoschlangen vor der Schule erschwert man dem Kind einen essenziellen Entwicklungsschritt.  „Der Weg zur Schule ist ein Weg ins Leben“, bestätigt Katharina Abelmann-Volmer vom Deutschen Kinderschutzbund. „Für die Entwicklung ist es wichtig, unbeobachtet von Erwachsenen etwas ausprobieren zu können und damit Erfolg zu haben.“

 

Passive Sicherheit

Die Ängste besorgter Eltern werden trotz allem durch Meldungen über Unfälle oder Übergriffe auf dem Schulweg genährt. Viele Erziehungsberechtigten fürchten, dass ihr Kind belästigt oder angegriffen wird, wenn es allein unterwegs ist; andere Väter und Mütter haben Angst, dass der Nachwuchs im Straßenverkehr verunglückt.

Wer dennoch auf das „Mama-Taxi“ verzichten möchte, kann sich verschiedener Verhaltensweisen bedienen um die (passive) Sicherheit auf dem Schulweg zu erhöhen. Die Polizei rät dazu, Kinder nicht  allein,  sondern  in  kleinen  Gruppen  zusammen mit anderen Kindern zur Schule zu schicken. Neben der reinen Verkehrserziehung können Sie gemeinsam mit ihrem Kind auch «Rettungsinseln» auf dem Schulweg definieren:  Ein  Geschäft,  in  dem  es  die  Kassierein  ansprechen  kann,  eine  Strasse,  in  der  viele  Menschen sind, oder ein Haus, wo es klingeln kann.  Helle Kleidung und reflektierende Accessoires an Schuhen und Jacken sowie am Schulranzen unterstützen die Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit.

Bei akuter Gefahr, drohenden Übergriffen oder Belästigungen kann auch eine akustischer Alarmgeber für Sicherheit sorgen. Kinder besitzen in der Regel bei Erreichen des Schulalters fremden Personen gegenüber ein gesundes Misstrauen. Sie können Gefahrensituationen erkennen und sie sollten darin bestärkt werden, auf ihr Bauchgefühl, ihre „innere Alarmanlage“ zu hören. Um dieser „inneren Alarmanlage“ auch nach außen hin Ausdruck zu verschaffen, bietet kh-security verschiedene akustische Alarmgeber, die im Ernstfall problemlos von Kindern bedient werden können. Der kh-security Schlüsselalarm wird beispielsweise am Gürtel oder Schulranzen-Träger befestigt und muss bei Gefahr nur gezogen werden um einen lauten Alarmton auszulösen. Zusätzlich bietet die eingebaute LED Sicherheit – beispielsweise in dunklen Unterführungen.

 

Selbstbewusstsein schafft Sicherheit

Das Wissen, in jeder Situation auf sich aufmerksam machen zu können gibt Kindern, nicht nur auf dem Schulweg, die nötige Sicherheit sich frei in der Welt bewegen zu können. Und das schafft Selbstbewusstsein. Erfahrungsgemäß  sprechen  Täterpersonen  unsicher   und   unselbstständig   wirkende Kinder bevorzugt  an. Geben Sie ihrem Kind Raum für die eigene Entwicklung und unterstützen Sie es durch einen akustischen Alarmgeber von kh-security. Denn nicht   verängstigte,   in   ihrer   Bewegungsfreiheit   eingeschränkte Kinder, sondern mutige, starke, selbstbewusste Kinder sind am wirksamsten vor Übergriffen geschützt!

 

kh-security unterstützt ihre Kinder auf dem Schulweg

kh-security berät sie gerne und kompetent zu geeigneten Produkten für Kinder, Erwachsene und Senioren. Informieren Sie sich jetzt unter www.kh-security.de oder rufen Sie uns an unter 06124/72798-0.