Monthly Archives: November 2018

❓ Würden Sie einen Fallschirm bei ihrem Friseur kaufen ❓

Nach wie vor ist das Interesse an Selbstschutzartikeln wie Schrill-Alarmen und Pfefferspray ungebrochen. Jetzt, kurz vor Weihnachten, versuchen wieder einige große Handelsketten davon zu profitieren, und verkaufen Tierabwehrsprays und Personenalarme „nebenbei“ beim Wocheneinkauf.

Doch Halt: Sicherheit ist Vertrauenssache

Ihre persönliche Sicherheit ist ein wichtiges Thema und gerade deshalb sollten Sie es nur in professionelle Hände legen. Ein verkauf „im Vorbeigehen“ mag zwar komfortabel erscheinen, birgt aber diverse Risiken, die der Kunde kaum abschätzen oder erkennen kann.

  1. Die Qualität des Produkts ist insbesondere bei Tierabwehrspray bzw. Pfefferspray enorm wichtig. In einer Notsituation muss man sich auf das produkt verlassen können. Ohne Wenn und Aber! Durch die hohe Nachfrage haben aber leider viele Billig-Hersteller den Markt für sich entdeckt. Vom Laien ist die Produktqualität leider nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Deshalb: Wenden Sie sich besser an namhafte Händler, die für die Qualität der verkaufen Ware einstehen. Vertrauem Sie auf Markenprodukte – denn der Preis sollte im Notfall nicht über ihre Sicherheit entscheiden.
  2. Beratung ist wichtig. Wer im „Vorbeigehen“ ein Pfefferspray kauft weil es „so hüpsch aussieht“ erlebt zuhause oft sein blaues Wunder. Denn Funktionsweise und Eigenschaften sind dem Kunden häufig nicht 100%ig klar. Ausprobieren kommt auch nicht in Frage, denn wer weiss, ob das Pfefferspray im Notfall dann noch funktioniert. Seriöse Händler bieten kostenfreie Beratungen zu verschiedenen Selbstschutzprodukten um das richtige Produkt für ihr persönliches Sicherheitsbedürfnis zu finden.
  3. Das Produkt gerät womöglich in die falschen Hände. Wie auch schon vor gut einem Jahr wurde nun wieder Reizgas in einer Niederlassung einer großen Handelskette versprüht – und das kurz nach dem dortigen Verkaufstart des Pfeffersprays. Nur ein Zufall oder symptomatisch für die Käuferguppe in den großen Handelsketten? Wer sich ernsthaft mit dem Thema „persönliche Sicherheit“ beschäftigt hat es nicht nötig, „nebenbei“ ein Pfefferspray in den Einkaufswagen zu werfen. Jedoch werden Personen, die Probleme beim seriösen Verkäufer vermuten, werden wohl gerne zu dieser unregulierten Variante greifen. Ein Vertrieb für fachfremde Händer könnte also dazu führen, dass sich Reizstoffsprühgeräte vermehrt in den Händen unreifer oder gar krimineller Persönen wiederfinden.

 

08/2017: Reizgas im „dm“ Drogeriemarkt

 

 

11/2018: Reizgas im Netto-Markt

 

Auch der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) Ingo Meinhard sieht das Problem vor allem in der fehlenden Aufklärung über die Risiken im Umgang mit Pfefferspray. Um Abwehrmittel wie Pfefferspray richtig einsetzen zu können, sei eine gute Beratung notwendig, „sonst nebelt man sich am Ende noch selber ein“.

 

Training vorteilhaft

Anfassen und Ausprobieren erwünscht  – bei der „Schutzengel-Party“

Um genau das zu verhindern, rief kh-security dieses Jahr das Projekt „Schutzengel“ ins Leben. In Zusammenarbeit mit der Tochterfirma safe4u bieten ausgebildete Fachleute, die sogenannten „Schutzengel“, eine umfangreiche Vor-Ort Beratung inklusive Aufklärung zum Thema Sicherheit, Rechtslage und Einsatzgebiete verschiedener Selbstschutzartikeln an. Zudem kann man sich in sicherem Umfeld mit verschiedenen Artikeln vertraut machen und somit einer Fehlbedienung vorbeugen. Und das alles ganz unverbindlich und kostenlos.

Die „Schutzengel“ bieten auch Informationen zu akustischen Alarmgeräten – eine von Polizei und VDB empfohlene Alternative zu Pfefferspray und Elektroschockern für all diejenigen, die sich mit dem Besitz oder dem Einsatz eines solchen Artikels nicht wohl fühlen. Die handlichen Geräte passen gut in eine Jackentasche oder hängen mit einer Kette am Schlüsselring. Wird ein Metallstift gezogen, ertönt ein 120 Dezibel lauter Alarmton der den Angreifer schnell verschreckt und Aufmerksamkeit hervorruft.

Selbstschutzartikel ja – aber bitte vom Profi

kh-security vertreibt seit über 28 Jahren eine Vielzahl effektiver Selbstschutzartikel. Vereinbaren Sie noch heute ihre persönliche Schutzengel-Party unter www.safe4u-schutzengel.de und lassen Sie sich zuverlässig und umfangreich über das Thema Selbstschutz informieren.

Illegales Pfefferspray

Ein 28-Jähriger klaut ein T-Shirt im Wert und ein paar Turnschuhe und wird geschnappt. Ein nicht wirklich aufregender Tag für die Polizei in Konstanz.  Der Dieb ist voll geständig und hat vermutlich wegen der Diebstähle keine allzu große Strafe zu erwarten. Doch bei seiner Durchsuchung entdecken die Beamten etwas, dass den Tag doch noch interessant werden lässt. Der Täter trug nämlich bei seinen Taten in der Jackentasche ein Pfefferspray.

Das Mitführen dieses kleinen Gegenstands hatte großen Einfluss auf das Urteil.

Das Reizstoff-Sprühgerät kam beim Diebstahl nicht zum Einsatz, niemand wurde damit bedroht oder gar verletzt. Dennoch ist der 28-Jährige jetzt nicht nur wegen Diebstahls, sondern auch wegen des Führens einer Waffe angeklagt.

Das Problem war das fehlende Prüfsiegel

Das mitgeführte Pfefferspray hatte nämlich kein amtliches Prüfsiegel. Solche Reizstoff-Sprühgeräte ohne Kennzeichnung gelten nach deutschem Waffenrecht als Waffen. Der legale Umgang setzt dann den Besitz eines Waffenscheins voraus.Hätte der Täter sich die Mühe gemacht, ein zugelassenes Pfefferspray von einem vertrauensvollen Händler zu kaufen, wäre dies nicht zu beanstanden gewesen. Ein Spray, das eindeutig für die Tierabwehr gekennzeichnet ist, darf nämlich jeder kaufen und mitführen.

Auch ohne Einsatz strafbar

Auch wenn der Täter nicht vorhatte, das illegale Pfefferspray zu benutzen oder mit der Benutzung zu drohen, beschert der kleine gegenstand nun mehr Ärger als der eigentliche Diebstahl.

Staatsanwalt forderte acht Monate Haft auf Bewährung

Staatsanwalt Heiner Fritze hat nun wegen Diebstahls mit Waffe acht Monate Haft auf Bewährung gefordert. In der Jackentasche habe der Angeklagte das Reizstoff-Sprühgerät griffbereit gehabt.

Rechtsanwalt Markus Krämer sieht zwar auch den Diebstahl mit Waffe, plädierte aber, es handle sich um minderschwere Fälle, bei denen eine Geldstrafe noch möglich sei. Er geht davon aus, dass der Angeklagte, der inzwischen Vater eines Kindes ist und demnächst eine Ausbildung aufnimmt, inzwischen in so stabilen sozialen Verhältnissen lebt, dass er nicht wieder straffällig wird.

Dieser Auffassung folgte Richterin Christine Kaiser. Sie ging davon aus, dass der Angeklagte fahrlässig handelte, als er das besagte Spray dabei hatte. Sie hielt dem Angeklagten zugute, dass er voll geständig war und schon 19 Tage in Untersuchungshaft gesessen hatte und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe.

Weitere Infos

In unserem Blog beantworten wir drängende Fragen wie

Was ist eigentlich eine Waffe?

Wer darf Waffen erwerben und diese mitführen?

Wann darf ich eine Waffe mitführen, einsetzen und welche Konsequenzen hat das?

kh-security ist seit über 28 Jahren verlässlicher Partner der Sicherheitsbranche und stattet auch Privatpersonen mit Produkten für die persönliche Sicherheit aus.

Informieren sie sich unter

www.kh-security.de