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Spannung liegt in der Luft bei der hessischen Polizei

Taser vs. Elektroschocker

Nach monatelangen Tests bei Spezialeinheiten sollen nun vermehrt Polizisten in ganz Hessen mit sogenannten „Tasern“ ausgestattet werden. Im Fachdeutsch heißen die Geräte „Distanzelektroimpulsgerät“ (DEIG). Zwei mit Drähten verbundene Pfeile werden dabei auf eine Person geschossen und elektrische Impulse von 50 000 Volt auf den Körper übertragen. Vor allem soll das Ziel damit bewegungsunfähig gemacht werden – der Schmerz beim Auftreffen der Widerhacken ist nur „Beiwerk“ Polizeihauptkommissar Winkler.

Die hessische Polizei hat absichtlich die Taser in Neon-gelb gewählt, damit der Gegenüber auch direkt erkennen kann: „Ich werde hier jetzt nicht mit einer Schusswaffe bedroht.“

Ganz unkritisch wird diese Entwicklung natürlich nicht gesehen. Amnesty International beispielsweise sieht den Einsatz solcher Distanzwaffen „tatsächlich weiter bei Spezialeinheiten“ als bei der regulären Streife. Die Beamten, die die Geräte seit 2017 testen durften, sind allerdings begeistert: „Wir haben das Gerät sehr zu schätzen gelernt“, sagt André Winkel der Frankfurter Neuen Presse.

Sicherlich haben auch die vermehrten Angriffe auf Polizeibeamte in den vergangenen Monaten dazu beigetragen, dass die neuen Waffen nun weiter verbreitet sein werden. Oliver Wittmann, Fachlehrer an der Polizeiakademie Hessen, spricht allerdings vorerst von einer punktuellen Verteilung. Vor allem Kollegen in Ballungsgebieten werden nun im Umgang mit den Elektro-Waffen ausgebildet und dürfen diese dann zusätzlich zur sonstigen Ausstattung führen – und im Notfall auch gebrauchen. Ein Teil der Übergriffe auf Polizeikollegen lasse sich „mit Hilfe moderner Distanzmittel wie etwa dem Taser vermeiden“, sagte GdP-Landesvorsitzende Andreas Grün der Frankfurter Neuen Presse.

Alternative für Privatpersonen

Für Privatpersonen sind Taser allerdings auch weiterhin Tabu, denn bei den DEIG handelt es sich um Waffen im Sinne des hessischen Polizeigesetzes.

Es gibt allerdings eine ebenso effektive Alternative:

Elektroschocker sind in Deutschland zugelassen und dürfen von Personen ab 18 Jahren geführt werden, wenn sie das PTB-Prüfzeichen tragen.

Ebenso wie beim Taser ist das erkläre Ziel eines Elektroschockers, den Gegenüber bewegungsunfähig zu machen, aber nicht schwer zu verletzen. Der Unterschied zwischen den beiden Geräten liegt in der Art und Weise der Übertragung der Stromstöße. Während das polizeiliche DEIG zwei an Drähten befestigte Elektroden aus dem Gerät herausschießt und sich diese am Ziel verankern, besitzt der  Elektroschocker an der Spitze des Geräts lediglich zwei Kontakte aus blankem Metall, über die die Spannung binnen Sekunden abgegeben wird. Werden diese beiden Kontakte im Falle eines Angriffs gegen den Angreifer gedrückt, so überträgt sich die Spannung auf den Körper und beeinträchtigt die Nerven bzw. die Informationsübermittlung innerhalb der Nervenbahnen im menschlichen Körper. Der Angreifer ist so nicht mehr in der Lage, seinen Körper zu kontrollieren bzw. zu koordinieren.

Ein Elektroschocker muss also immer direkten Kontakt mit dem Ziel haben, um seine Wirkung zu entfalten, während der „Taser“ auch aus der Distanz angewandt werden kann.

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