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Schutzengel halten zusammen

Ein klares „Ja“ oder „Nein“ zu formulieren will gelernt sein. Doch was für Kinder aus stabilen Verhältnissen zu den leichtesten Übungen gehört, müssen die jungen Frauen in den FemJa Schutzwohnungen erst einmal verinnerlichen. Das Projekt richtet sich an 18 bis 21-jährige Frauen, die massive Gewalt im sozialen und familiären Umfeld erfahren haben. Nicht selten sind sie von Zwangsheirat bedroht und konnten ihren Alltag noch nie selbstbestimmt und eigenständig führen. Was sie eint, ist ihre Stärke, sich aus diesen Verhältnissen befreien zu wollen. Bis zu 12 Monaten können die jungen Frauen in der Übergangswohnung bleiben, um wieder festen Boden unter den Füßen zu finden. Die jungen Erwachsenen können sich bei FemJa finden und anders wahrnehmen lernen. Hier erfahren die Frauen oft das erste Mal in ihrem Leben einen privaten und geschützten Raum, in dem ihre Meinung und ihre Grenzen akzeptiert werden.

Bekannte Persönlichkeiten wie die Buchautorin Nele Neuhaus und die hessische Sicherheits-Expertin Beate Hoffmann setzen sich aktiv für den Schutz dieser Frauen ein und wirken als Botschafterinnen für das Projekt.

Die safe4u Schutzengel unter der Leitung von Beate Hoffmann spendeten jetzt finanzielle Mittel zur Fianzierung zusätzlicher Maßnahmen für die jungen Frauen. Zur Soforthilfe wurden darüber hinaus eine Vielzahl hochwertiger Selbstschutzprodukte für die jungen Frauen in Not bereitgestellt. „Unser Kerngeschäft ist seit rund 30 Jahren die persönliche Sicherheit unserer Kunden“ sagt Geschäftsführerin Beate Hoffmann im Interview. „Unsere safe4u Schutzengel informieren deutschlandweit über verschiedene Möglichkeiten, sich im Alltag zu schützen und schulen auch den richtigen Umgang mit effektiven Selbstschutzartikeln. Die Schutzengel von FemJa komplettieren das Hilfsangebot durch psychologische Hilfe und Übergangswohnungen, wenn Selbstschutz alleine nicht mehr ausreicht.“

„Durch die Spende der safe4u Schutzengel wird nun ein Selbstverteidigungskurs für unsere Frauen finanziert. Unsere Frauen haben uns schon mehrmals darauf angesprochen, dass sie sich einen solchen Kurs wünschen. Leider haben wir dafür kein Budget. Umso mehr freuen wir uns, ihn jetzt kurzfristig im Frühjahr realisieren zu können“, sagt Nicole Kreja, zuständig für das Fundraising beim Mädchenhaus in Frankfurt. „Wir sind dankbar, Beate Hoffmann als Botschafterin gewonnen zu haben und freuen uns über die finanzielle und materielle Unterstützung. Genauso wichtig ist uns allerdings, dass das FemJa Projekt über bekannte Multiplikatoren wie Frau Hoffmann mehr Aufmerksamkeit bekommt.“

Die safe4u Schutzengel sind eine Tochterfirma des bekannten Großhändlers kh-security, der seit Jahrzehnten sowohl Privatpersonen als auch Behörden mit hochwertigen Sicherheitsprodukten wie Pfefferspray und Co. ausstattet. Sozial engagiert sich das Unternehmen immer wieder für hilfsbedürftige Menschen am Rande der Gesellschaft. So profitierten in der Vergangenheit das SOS- Kinderdorf, die Diakonie sowie Frauenhäuser und Obdachlosenhilfen von großzügigen Spenden.

Wollen auch Sie helfen? Mit 15 Euro im Monat (dafür gibt’s am Ende des Jahres eine Spendenquittung) kann man das Mädchenhaus als FeM Schutzengel unterstützen. Anmeldung im Internet unter https://www.fem-schutzengel.de/

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Selbstschutz für Frauen

Selbstbewusstsein, Körperhaltung und das richtige Selbstschutz-Produkt sind der ideale Mix, um als Frau sicher durch die Welt gehen zu können.

Dass das eigene Verhalten maßgeblich zur persönlichen Sicherheit beiträgt, wird bereits jungen Mädchen eingebläut. „Lauft bitte gemeinsam nach dem Sport nach Hause“ oder „Geh bitte die Hauptstraße entlang, die ist besser beleuchtet“ sind typische Sätze, die sich in das Gehirn von jungen Mädchen einbrennen. Wir gehen nachts nicht alleine durch dunkle Gassen, Parken bevorzugt auf beleuchteten Frauenparkplätzen und lassen bei Veranstaltungen unser Getränk nicht aus den Augen.

Diese Verhaltensweisen schützen – dass bestätigt auch die Polizei immer wieder. Wer zudem noch ein bisschen mehr Sicherheit haben möchte, greift zu Selbstschutzprodukten wie Personen-Alarmen, Pfefferspray oder Tactical Lights. Mit Hilfe dieser Geräte kann man sich als Frau effektiv gegen Übergriffe wehren – und das ist essenziell.

 

„Sie suchen sich Mädchen aus, von denen sie glauben, dass sie sich nicht wehren“.

Statistisch gesehen, lassen über die Hälfte der Angreifer von ihren opfern ab, wenn sich diese mit Nachdruck wehren. Häufig sind es übrigens Freunde und Bekannte, die zudringlich werden. Nur bei etwa 15% die Belästigungsfälle besteht nur eine „flüchtige Bekanntschaft“.

Ein hohes Selbstvertrauen, erkennbare und spürbare Kampfbereitschaft sind neben speziellen Selbstschutzartikeln besonders wirksame Waffen gegen Sexualverbrecher.

 

„Feuer, Feuer“

Für den Fall, dass sich Frauen trotz aller präventiver Maßnahmen in einer Notsituation wiederfinden, geben Hilfsorganisationen und Polizei wertvolle Tipps. So sollte man zum Beispiel „Feuer, Feuer“ rufen, statt „Hilfe“, weil Menschen in der Umgebung darauf nachweislich aufmerksamer reagieren. Zudem sollte man den Angreifer immer „Sie-zen“ – dies verdeutlicht die Ernsthaftigkeit eines Hilferufs. Also: „Lassen SIE mich sofort los“ statt „Lass mich los“ rufen.

 

Selbstschutz-Training

Tatsache ist, dass die Brutalität der Angreifer in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist und durch Social Media zunehmend Videosequenzen mit schrecklichen realen Szenen im Umlauf sind.

Da wundert es kaum, dass Kampfsportgruppen und Selbstverteidigungskurse derzeit einen regen Zulauf haben. Das Problem dabei: Ein Angriff und die zugehörige Verteidigung sind kein Kampf nach sportlichen Regeln!

Obwohl ein solcher Kampfsportkurs sicher zum selbstbewussten Auftreten beitragen kann, ist er doch kein Allheilmittel. Denn erstens ist es ein Unterschied, ob man mit lieben Leuten auf der Matte kämpft oder sich gegen einen skrupellosen Verbrecher verteidigen muss. Und zweitens ist stets ungewiss, was der Angreifer kann.

Besser ist eine kombinierte Schulung aus manueller Selbstverteidigung und dem Umgang mit Selbstschutzprodukten. Die safe4u Schutzengel bieten häufig in Zusammenarbeit mit lokalen Kampfsport-Zentren solche Kurse an. Denn auch der richtige Umgang mit Pfefferspray & Co. will gelernt und geübt sein. Ein umfangreicher Praxisteil schult die Teilnehmer im Umgang mit Reizgaspistolen, Tactical Lights und anderen Selbstschutzprodukten der bekannten Marke kh-security.

 

Rundum sicher

Zudem werden die Teilnehmer einer Schutzengel-Party auch über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Produkte aufgeklärt. Und natürlich haben auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für deren Einsatz einen festen Platz im Programm.

Möchten auch sie an einer kostenlosen Schutzengel-Party teilnehmen? Dann informieren Sie sich unter www.safe4u-schutzengel.de. Ein bisschen Extra-Sicherheit nach noch keinem geschadet!

 

 

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